Ein weiteres Interview mit Henning:
Und hier die Zusammenfassung des Artikels:
Nach einer insgesamt enttäuschenden und wechselhaften Saison steht bei Kickers Emden im Sommer ein größerer Umbruch bevor. Sportchef Henning Rießelmann zog ein gemischtes Fazit zur abgelaufenen Spielzeit. Eigentlich wollte der Verein um die oberen Tabellenplätze mitspielen, stattdessen musste sich die Mannschaft zwischenzeitlich sogar mit dem Abstiegskampf beschäftigen. Dennoch betonte Rießelmann, dass der Verein in schwierigen Phasen ruhig geblieben sei und intern zusammengehalten habe. Besonders die starke Rückrunde, in der Emden zeitweise zu den besten Teams der Liga gehörte, mache Hoffnung für die Zukunft.
Auch personell wird sich einiges verändern. Bereits 13 Spieler haben den Verein verlassen, während aktuell intensiv an der Zusammenstellung des neuen Kaders gearbeitet wird. Der Fokus liegt laut Rießelmann auf jungen, hungrigen und gut ausgebildeten Spielern, die das Vollprofitum in Emden als Chance für ihre sportliche Entwicklung sehen. Ziel sei es außerdem, jede Position doppelt zu besetzen. Die Neuzugänge sollen in den kommenden Wochen nach und nach vorgestellt werden.
Trotz eines kleineren Etats hält Kickers Emden weiter am eingeschlagenen Weg der Professionalisierung fest. Durch die ausgebliebene Ausgliederung stehen dem Verein zwar weniger finanzielle Mittel zur Verfügung, dennoch wolle man kreativ arbeiten und den Verein langfristig weiterentwickeln.
Große Hoffnungen setzt man zudem in den neuen Trainer Björn Lindemann. Rießelmann erklärte, dass Lindemann mit seiner Arbeit in Jeddeloh eine Spielidee entwickelt habe, die perfekt zur zukünftigen Ausrichtung von Kickers passe. Geplant ist ein offensiver und mutiger Fußball mit aktivem Pressing, spielerischen Lösungen und dem klaren Anspruch, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Gleichzeitig stellte Rießelmann klar, dass auch Lindemann letztlich am sportlichen Erfolg gemessen werde.